Engagement in Kindertagesstätten

Rahmenkonzept

Unser Rahmenkonzept basiert auf Elementen der Reggiopädagogik, des Situationsansatzes und der Mathetik.

Betreuung.

Die Kindertageseinrichtung ist ein Ort für Kinder. Wir gestalten die Situation in der Kita so, dass die Kinder sich in der Einrichtung sicher, geborgen und wohl fühlen. Um so beruhigter und entspannter können Eltern ihre Kinder den pädagogischen Fachkräften anvertrauen und sich ihrer Arbeit zuwenden. mehr …

Bildung und Erziehung.

Kinder sind wunderbare, offene Wesen, die mit einer Vielzahl von Fähigkeiten und Talenten ausgestattet sind. Sie sind mit Herz und Verstand begabt, zukunftsverliebt, reich an Ideen, Phantasien und voller Kreativität. Kinder leben Emotion, Beweglichkeit. Sie wollen Gespräch und Auseinandersetzung, sie fordern uns im direkten Kontakt und in Reibung. mehr …

Kinderrechte und Kindeswohlgefährdung.

Der Übergang aus der Familie in die noch unbekannte Kindertagesstätte bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung für seine Fähigkeit, sich an neue Umgebungen anzupassen und Beziehungen zu fremden Personenen aufzubauen. mehr …

Elternbeteiligung.

Wir wollen, dass Eltern eine aktive Rolle in der Auseinandersetzung über Betreuung, Bildung und Erziehung in der Kita einnehmen. Um dies zu erreichen, müssen die pädagogischen Fachkräfte eine wertschätzende Haltung gegenüber den Eltern einnehmen und ein kommunikatives und diskussionsfreudiges Klima in der Kita schaffen. Ihre Rolle als Pädagogen sollte klar definiert werden. Sie ersetzen die Eltern nicht. Sie sind Partner in der Erziehung der Kinder, der wechselseitige Austausch ist unverzichtbar. mehr …

Partizipation.

Kinder sollen lernen Situationen selbst zu gestalten. D.h. Kindern die Chance zu geben, sich Wege selbst zu suchen und diesen Prozess des experimentierenden Lernens, durch vertiefende Recherchen zu fördern. Um die Kindereinrichtung zu einem Lernort für demokratisches Handeln zu machen, müssen die Kinder die Möglichkeit haben, Beteiligung ganz praktisch zu erleben und dabei ihre Erfahrungen machen zu können, um eine demokratische Haltung zu entwickeln. mehr …

Geschlechtsbewusste Erziehung.

Mädchen und Jungen sind gleichberechtigt und gleichwertig. Benachteiligungen zwischen den Geschlechtern sollen abgebaut und Gleichberechtigung gefördert werden. Die unterschiedlichen Familienformen, die verschiedenen kulturellen Hintergründe und sozialen Unterschiede, unter den Mädchen und Jungen finden hierbei Berücksichtigung. Gruppenprozesse werden pädagogisch so gestaltet, dass Mädchen und Jungen einerseits Gelegenheit haben, Sicherheit in ihrer gleichgeschlechtlichen Gruppe zu erleben und Neues zu erproben und andererseits in gemischten Spiel- und Lerngruppen wechselseitigen Respekt durch geschlechtergerechte Kommunikations- und Interaktionsmuster untereinander und mit Erwachsenen zu erlangen. mehr …

Einzelintegration

Die Kindereinrichtung ist ein Ort, der sich an alle Familien mit Kindern im Stadtteil richtet und sich gegen jedwede Ausgrenzung wendet.
Die pädagogischen Fachkräfte begegnen allen, die die Einrichtung besuchen, mit Wertschätzung.
Das gesamte Team trägt den Gedanken der Akzeptanz von Unterschieden und Anderssein. mehr ...

Interkulturelle Arbeit.

„Die Tageseinrichtung (…) soll eine Umgebung darstellen, die Respekt vor allen Menschen, Solidarität und das Recht, anders zu sein, fördert.“(Norwegischer Rahmenplan) Interkulturelle Kompetenz ist ein Bildungsziel, das alle Kinder und Erwachsenen gleich welcher Herkunft betrifft. Den Kindern wollen wir die Möglichkeit eröffnen, kulturelle Aufgeschlossenheit zu entwickeln. Wir fördern die Neugier auf andere Kulturen und die Freude der Kinder Neues zu entdecken. Die Kinder sollen begreifen, die eigene Sichtweise als eine Perspektive unter anderen möglichen zu sehen. Unterschiede werden nicht geleugnet und „die Normalität des Fremden“ akzeptiert. mehr …

Kooperation mit anderen Institutionen.

Die Kindertagesstätte sucht aktiv die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und sozialen Einrichtungen im Stadtteil. Dazu gehören die Mitarbeit im Stadtteilarbeitskreis, die Beteiligung an Stadtteilfesten, der regelmäßige Austausch mit den anderen Kindertageseinrichtungen im Stadtteil, eine enge Zusammenarbeit mit der Schule, dem zuständigen Sozialrathaus, den Kirchengemeinden und eventuell auch zu anderen Glaubensgemeinschaften. Kontakte zu Kultur- und Sportvereinen können zu gemeinsamen Aktivitäten und Projekten führen.

Gemeinwesenorientierung.

Die Kindertageseinrichtung bezieht das örtliche Gemeinwesen als Ort für lebensnahes Lernen in die Gestaltung des Alltags ein. Die Öffnung hin zum natürlichen, sozialen und kulturellen Umfeld soll den Kindern Folgendes ermöglichen: mehr …

Pädagogische Fachkräfte

Folgende Anforderungen an das Berufsprofil unserer pädagogischen Fachkräfte stellen wir:

Qualitätsmanagement

Neben der Fachberatung, gezielten Fortbildungsangeboten für die pädagogischen Fachkräfte und der regelmäßigen Team-Supervision sind Team- und MitarbeiterInnengespräche Bestandteile des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.
Grundlagen jeder Qualitätssicherung sind eine kontinuierliche und genaue Dokumentation der pädagogischen Arbeit sowie verbindliche Vereinbarungen mit allen Fachkräften. mehr …

Das komplette Konzept liegt hier zum download bereit.