Engagement in Kindertagesstätten

Partizipation

Kinder sollen lernen Situationen selbst zu gestalten. D.h. Kindern die Chance zu geben, sich Wege selbst zu suchen und diesen Prozess des experimentierenden Lernens, durch vertiefende Recherchen zu fördern. 

Um die Kindereinrichtung zu einem Lernort für demokratisches Handeln zu machen, müssen die Kinder die Möglichkeit haben, Beteiligung ganz praktisch zu erleben und dabei ihre Erfahrungen machen zu können, um eine demokratische Haltung zu entwickeln. 

Hierzu gehört z.B., dass Normen, Werte und Regeln nicht einfach verkündet werden. 
Eine der wesentlichen partizipatorischen Situationen ist das Aushandeln von Regeln. Im Prozess des Aushandelns soll deutlich werden, wieso wir etwas sollen, welcher Sinn dahinter steckt. So kann eine Vorstellung entstehen, das etwas gut sein könnte und es sich lohnt dies zu tun. 
Partizipation bedeutet somit, dass Kinder Vorstellungen über das, was für sie ein "gutes" Leben ist, entwickeln und ausdrücken können. So entwickelt sich ein moralisches Handeln über die Beziehungen und nicht über einen erhobenen Zeigefinger. So geschieht Partizipation ständig auch in Alltagssituationen. 
Über Gruppen- und Hausversammlungen gestalten die Kinder Entscheidungen mit, die die Einrichtung insgesamt betreffen. 
Darüber hinaus lernt jedes Kind Gremien und Orte kennen, die "außerhalb" der Kita für die Umsetzung seiner Rechte beitragen, wie z.B. das Kinderbüro und das Kinderparlament.

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